Das ca. 4 km südlich vom Stadtzentrum gelegene „Lustschloß“ Hellbrunn wurde in den Jahren 1613 bis 1615 im Auftrag von Erzbischof Markus Sittikus von Hohenems errichtet. Architekt der Anlage war Santino Solari, der auch den Salzburger Dom plante.

Neben dem Schloß befinden sich die sogenannten „Wasserspiele“. Umgeben ist das Schloß von wunderschönen Gärten und einem weitfläufigen Park, in dem sich unter anderem ein großer Kinderspielplatz und eine Kneipp-Anlage befindet.

Das Schloß Hellbrunn kann für private Feiern gemietet werden und bietet dafür mit seinen prachtvollen Gärten eine wohl exklusive Möglichkeit für ein Fest. [Anfrage]

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Besichtigung

Das Schloß Hellbrunn sowie die Wasserspiele haben von Anfang April bis Ende Oktober geöffnet. Und zwar

  • im April und Oktober von 9:00 Uhr bis 16:30 Uhr,
  • im Mai, Juni und September von 9:00 Uhr bis 17:30 Uhr und
  • im Juli und August von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr.

Zusätzlich werden im Juli und August für die Wasserspiele Abendführungen (18:00 Uhr bis 21:00 Uhr) angeboten.

Die Führung durch das Schloß erfolgt mittels Audio-Guides (deutsch, englisch, italienisch, französisch, spanisch, russisch und japanisch), jene durch die Wasserspiele mit einem Führer (deutsch und englisch, auf Anfrage: italienisch, französisch, spanisch). Die Führungen dauern jeweils ca. 40 Minuten.

Im „Monatsschlössl“, welches mittels Fußweg in etwa in 10 Minuten erreichbar ist, ist ein Volkskundemuseum untergebracht.

Weitere Informationen sowie die Eintrittspreise finden Sie hier.

Wasserspiele

Einzigartig sind die beim Schloß angelegten Wasserspiele. Erzbischof Markus Sittikus ließ diese zur Unterhaltung und auch zur Überraschung seiner Gäste anlegen. Rund um eine Festtafel, neben dem Weg und in verschiedenen Grotten sind zahlreiche Brunnen und von Wasser angetriebene Figuren zu bewundern.

In der Vogelsang-Grotte sind mit Hilfe von Wasser hervorgerufene Vogelstimmen zu hören.

In der in einem eigenen Pavillon untergebrachten Mydasgrotte wird eine Krone durch den Wasserstrahl bis zur Decke des Pavillons gehoben; und beim Verlassen der Grotte geht man durch einen Gang aus Wasserstrahlen – und bleibt dabei hoffentlich trocken.

Im Jahr 1750 erhielten die Wasserspiele das „Mechanische Theater“: Ca. 200 wasserbetriebene Figuren stellen unter den Klängen einer – natürlich ebenfalls wasserbetriebenen – Orgel das Leben in einer barocken Kleinstadt dar.

Aber bei der Besichtigung der Wasserspiele ist auch Vorsicht geboten. – Überall warten Wasserdüsen darauf, die Besucher mit einem kräftigen Wasserstrahl zu überraschen, selbst aus Hirschgeweihen spritzt Wasser auf die Besucher.

Steintheater

Am Hellbrunner Berg neben dem Schloß ist das Steintheater zu finden: Eine in den Fels des Berges gehauene Bühne, die eine wunderbare Naturkulisse bildet.

Es ist vom Schloß aus zu Fuß in ca. 25 Minuten zu erreichen.

Zoo

Südlich des Schlosses Hellbrunn befindet sich der Salzburger Zoo. Dieser zeigt den Besuchern ca. 1.200 Tiere. Das größte Tier ist das Breitmaulnashorn mit einem Gewicht von bis zu 3.600 kg. Weitere Höhepunkte sind Großkatzen wie Löwen und Tiger sowie Bären.

 

Besichtigung:

Der Zoo hat ganzjährig geöffnet.

  • Von November bis Februar von 9:00 Uhr bis 16:30 Uhr,
  • im März von 9:00 Uhr bis 17:30 Uhr,
  • im April und Mai sowie September und Oktober von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr und
  • von Juni bis August von 9:00 Uhr bis 18:30 Uhr.

Von 04.08.2017 bis 09.09.2017 ist der Zoo jeden Freitag und Samstag bis 22:30 geöffnet.

Weitere Informationen sowie die Eintrittspreise finden Sie hier.

 

Geschichte des Zoos:

Die Geschichte des Zoos begann 1424 als erzbischöflicher Wildpark. Markus Sittikus gestaltete im Rahmen der Errichtung von Schloß Schönbrunn auch den ehemaligen Wildpark als Tiergarten neu. 1619war die Anlage fertiggestellt.

Ab 1800 verfiel der Tiergarten zusehends.

1972 stand der Tiergarten kurz vor der Schließung. In dieser schwierigen Situation übernahm Oberst Friedrich Lacchini die Führung des Zoos und legte mit wesentlicher Unterstützung von Stadt und Land Salzburg den Grundstein zum heutigen Zoo.