Eine kurze Zusammenfassung.

Die erste Besiedlung reichte bis in die Mittelsteinzeit (ca. 6.000 vor Christus) zurück. Um ca. 750 vor Christus begannen die Kelten mit dem Salzabbau.

Geprägt wurde die Stadt von den Salzburger Fürsterzbischöfen, welche durch den Salzabbau viel verdienten.

Während der napoleonischen Kriege verliert das Erzbistum Salzburg seine Selbständigkeit und wird schließlich 1816 ein Teil des Kaiserreiches Österreich.


Erste Besiedlung/heiliger Rupert

Salzburg - Das Wappen der Erzabtei St. Peter

Die erste Besiedelung im Raum Salzburg erfolgte in der Mittelsteinzeit, ca. 6.000 vor Christus. Die Kelten begannen ca. 750 vor Christus am Dürnberg bei Hallein mit dem Abbau von Salz.

15 vor Christus kamen die Römer in den Raum Salzburg und gründeten hier die Stadt „Iuvavum“. Nach mehrmaligen Zerstörungen der Stadt verließen die Römer Salzburg um ca. 488 nach Christus.

Nach den Römern wurde Salzburg ein Teil Bayerns. Im Jahr 696 kommt der heilige Rupert, zuvor Bischof in Worms in Deutschland, nach Salzburg. In diesem Jahr gründet er das Kloster St. Peter, weiters erbaute er den ersten Dom in Salzburg und gründete das Frauenkloster am Nonnberg. – Der heilige Rupert gilt als Gründer Salzburgs.


Der Aufstieg Salzburgs unter den Fürsterzbischöfen

Modell der Festung Hohensalzburg

Ca. 1000 nach Christus siedelten Händler und Kaufleute um den heute noch bestehenden Waagplatz, dem ältesten Marktplatz Salzburgs.

Im Jahr 1322 kämpfte Salzburg in der „Schlacht bei Mühldorf“ an der Seite der Habsburger gegen Bayern. In weiterer Folge entwickelte sich das Land Salzburg innerhalb des heiligen römischen Reiches zu einem selbständigen Staat, der vom Salzburger Erzbischof regiert wurde.

Reich wurde Salzburg in dieser Zeit vor allem durch den Abbau von Salz am Dürnberg bei Hallein und dem Handel mit dem „weißen Gold“.

1622 wurde von Erzbischof Paris Lodron die Universität Salzburg mit einer theologischen und einer philosophischen Fakultät gegründet.
(Im Jahr 1962 wurde die Universität wieder errichtet und „Paris Lodron Universität“ genannt.)


Erzbischof Wolf Dietrich von Raitenau

Wappen Wolf Dietrich von Raitenau, Fürsterzbischof von Salzburg

Vor allem Erzbischof Wolf Dietrich von Raitenau (1559 bis 1617) gestaltet Salzburg in eine frühbarocke Stadt um. So ließ er zum Beispiel Häuser abreißen, um so die heutigen Plätze rund um den Dom zu schaffen. Er und seine Nachfolger engagierten für ihre Bauvorhaben hauptsächlich italienische Künstler. Aber auch der österreichische Architekt Fischer von Erlach prägte das heutige Salzburger Stadtbild und brachte Salzburg die Bezeichnung „Deutsches Rom“.


Mozart

Mozarts Geburtshaus in der Getreidegasse, Salzburg

1756 wird in einem Haus in der Salzburger Getreidegasse Wolfgang Amadeus Mozart geboren, der wohl bekannteste Sohn Salzburgs. Er verbrachte seine Kindheit in Salzburg und war von 1772 bis 1781 unter anderem Hof- und Domorganist.


Salzburg verliert seine Selbständigkeit

Denkmal zur Schlacht am Walserfeld 1800

Im Dezember des Jahres 1800 unterliegt Österreich in der Schlacht am Walserfeld vor den Toren Salzburgs dem napoleonischen Heer, und die französischen Truppen marschierten in Salzburg ein. Nach der Drohung, daß er Salzburg niederbrennen lasse, werden ihm die Tore der Festung geöffnet.
Schließlich verliert Salzburg im Zuge der napoleonischen Kriege seine Selbständigkeit und wird 1803 gemeinsam mit Berchtesgaden, Passau und anderen Städten ein Kurfüstentum. 1805 wird es ein Teil von Österreich, und 1810 wiederum ein Teil von Bayern. Schließlich wird das Land Salzburg 1816 – nach dem Wiener Kongreß – endgültig ein Teil von Österreich.
Nach der Regulierung der Salzach kommt es zu einer umfangreichen Bautätigkeit. 1860 wird der Salzburger Bahnhof eröffnet, womit sich zunehmend der Fremdenverkehr entwickelt.


Nach dem zweiten Weltkrieg

Der durch eine Bombe zerstörte Salzburger Dom

(Honorarfreies Pressebild der Stadt Salzburg)

Im 2. Weltkrieg war Salzburg mehrmals das Ziel amerikanischer Bombenangriffe, bei denen unter anderem der Dom und Mozarts Geburtshaus beschädigt wurden. Nach dem Krieg war Salzburg bis 1955 Teil der amerikanischen Besatzungszone.
1962 wurde die Paris-Lodron-Universität wieder errichtet.
1996 wird die Salzburger Altstadt „Weltkulturerbe“.


Entwicklung der Festspiele

Das Festspielhaus in Salzburg

1920 stellte die Uraufführung von Hoffmannsthal „Jedermann“ den Beginn der Salzburger Festspiele dar, welche bis heute einen kulturellen und gesellschaftlichen Höhepunkt in Salzburg bilden.
1960 wird das Große Festspielhaus eröffnet, 1967 beginnen die Osterfestspiele. Im Mozartjahr 2006 wird der Umbau des Kleinen Festspielhauses in das „Haus für Mozart“ abgeschlossen.